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Der EC Bad Nauheim begrüßt zuhause die Dresdner Eislöwen und tritt zum Hessenduell in Kassel an - Dennis Reimer im Videointerview

Der Countdown läuft – nur noch neun der insgesamt 52 Hauptrunden-Spiele der Zweiten Deutschen Eishockey Liga sind zu absolvieren, bevor endgültig feststeht, welche Clubs in den Playoffs, den Pre-Playoffs oder den Playdowns weiterspielen. Mit den Dresdner Eislöwen erwarten die Roten Teufel am Faschingsfreitag einen Konkurrenten um eine Pre-Playoffs-Platzierung, während sich das Team von Coach Petri Kujala am Sonntag dann auswärts mit einem wahrscheinlich direkten Playoff-Teilnehmer, den Schlittenhunden aus Kassel, im Hessenduell messen muss.


+++ Das Programm +++
Freitag, den 09.02.2018, EC Bad Nauheim vs. Dresdner Eislöwen, 19:30 Uhr, Tickets, SpradeTV
Sonntag, den 11.02.2018, EC Kassel Huskies vs. EC Bad Nauheim, 18:00 Uhr, SpradeTV


+++ Team-Infos +++
Die Langzeitverletzten Jan Guryca, Jannik Woidtke und Max Brandl stehen nach wie vor nicht zur Verfügung - Max Brandl macht jedoch erfolgreich Fortschritte und befindet sich im Aufbautraining. Dank der Olympia-Pause erhalten die Roten Teufel zudem Unterstützung durch Leon Niederberger.


+++ Gegner-Check +++
Bei den zurzeit „leicht strauchelnden“ Eislöwen, die aus den letzten neun Begegnungen nur zwei Siege erzielten und dadurch auf den neunten Tabellenplatz abrutschten, stehen im Spiel gegen die Roten Teufel garantiert alle Zeichen auf „Angriff“. Sich auch in dieser Saison wieder für die direkte Playoff-Teilnahme zu qualifizieren und mit einem Sieg über Bad Nauheim wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, spornt die Sachsen garantiert entsprechend an.

Da die Clubs im mittleren Tabellenabschnitt eng beieinanderliegen, entscheiden teilweise nur ein bis drei Punkt(e) bzw. das Torverhältnis über eine bessere Platzierung – das heißt: alles ist möglich und die Spannung förmlich zum Greifen. Das letzte Spiel in Dresden, welches die Kurstädter nur knapp mit 3:4 abgeben mussten, kommentierte Petri Kujala u.a. mit den Worten: „Trotzdem war dies ein gutes Auswärtsspiel meines Teams … Hut ab vor meiner Mannschaft." Auch sein Gegenüber, Dresdens Trainer Franz Steer, bestätigte die gute Bad Nauheimer Leistung und räumte ein, dass die drei Punkte für Dresden am Ende durchaus glücklich waren. Beherzigen die kurstädtischen Spieler die Vorgabe ihres Coachs, dass sie „den Eislöwen keine Möglichkeiten für gefährliche Gegenzüge bieten“ sollen, kann mit einem weiteren Heimerfolg die aktuelle Siegesserie weiter ausgebaut werden. Gestärkt durch vier Siege in Folge und mit „teuflischer Kampfkraft“ ist das Team eindeutig in der Lage, auch in diesem Heimspiel die Zuschauer wieder zu begeistern! Aber, jedes Spiel muss erst gespielt werden und abgerechnet wird erst ganz zum Schluss!

++++++
Ein ziemlich gesicherter Platz unter den ersten sechs Teams der DEL2 - und trotzdem scheint in Nordhessen der Anspruch mit der Realität nicht übereinzustimmen. Wo das Ziel der Huskies liegt, formulierte Kassels Top-Verteidiger James Wisniewski – mit Blick auf die Zeit nach seiner Olympia-Teilnahme – Anfang des Jahres mit den Worten „… kann ich mir gut vorstellen zurückzukehren und hier mit den Huskies-Jungs die Saison möglichst bis ins Finale zu Ende zu spielen!"

Insgesamt „nur“ 25 gewonnene Spiele, eine 53%-ige Punktausbeute und ein paar böse Patzer – zuletzt zuhause gegen die Bayreuth Tigers – bescheren Huskies-Coach Rico Rossi mittlerweile jedoch einigen Gegenwind. Trotzdem gehört die Offensive der Schlittenhunde grundsätzlich aber zum Besten der Liga, denn 157 Treffer sowie Braden Pimm unter den ersten sechs Top-Scorern aller Clubs sprechen eine unmissverständliche Sprache. „Wir sind Tabellenvierter und haben es noch in der eigenen Hand, in den Playoffs weit zu kommen“, ist die klare Kampfansage des Kasseler Trainers für das durchaus noch anspruchsvolle Restprogramm der Hauptrunde. Unterstützung kommt dabei aus Mannheim, denn DEL-Stürmer Phil Hungerecker streift wieder das Huskies-Trikot über.

Das Kräfteverhältnis Huskies vs. Rote Teufel hat sich also eigentlich nicht verändert, außer dass die Wetterauer zu der spielerischen Leichtigkeit gefunden haben, welche ihrem favorisierten Gastgeber aktuell scheinbar ein wenig fehlt. Die Fahrt, welche die Roten Teufel in den letzten Partien aufgenommen haben, lässt jedenfalls eine spannende Auseinandersetzung erwarten!

 

Im Interview für unsere Homepage vor dem anstehenden Wochenende: Stürmer Dennis Reimer

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