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Fern der Heimat: Der EC Bad Nauheim tritt bei den Lausitzer Füchsen und den Dresdner Eislöwen an

Das neue Jahr beginnt für die Nauheimer Roten Teufel mit zwei Gastauftritten im Osten der Republik:
Ziele sind dabei die sächsische Oberlausitz und Sachsens Landeshauptstadt Dresden. Mitte der Woche geht es in Weißwasser bei den Lausitzer Füchsen darum, einen direkten Konkurrenten um die Pre-Playoffs weiter auf Abstand zu halten, Freitag muss man sich in Dresden mit dem Tabellenoberhaus messen.



Das Programm am Anfang des neuen Jahres
Mittwoch, den 03.01.2018, Lausitzer Füchse vs. EC Bad Nauheim, 19:30 Uhr, SpradeTV
Freitag, den 05.01.2018, Dresdner Eislöwen vs. EC Bad Nauheim, 19:30 Uhr, SpradeTV


Team-Infos
Langzeitverletzt sind nach wie vor Jan Guryca, der Verteidiger Marc Kohl sowie unsere Stürmer Maximilian Brandl und Andreas Pauli, außerdem fällt Noureddine Bettahar weiterhin aus. Dennis Reimer steigt hingegen wieder in den Wettbewerbsbetrieb ein. Die Förderlizenzspieler Nicklas Mannes von der DEG sowie Garret Pruden vom DNL-Team der Kölner Haie sind ebenfalls mit von der Partie.


Gegner-Check

Erklärtes Ziel der Lausitzer Füchse ist der vorzeitige Klassenerhalt, der Club visiert also die Pre-Playoffs an. Damit trifft der EC Bad Nauheim auf einen direkten Konkurrenten um die Tabellenplätze 7 bis 10 – es geht also um „big points!" Aktuell stehen die Weißwasseraner, mit acht Punkten Abstand zum EC, „hartnäckig“ auf dem 12. Tabellenplatz, den sie nach wie vor schnellstmöglich verlassen wollen. Das junge Team kam aber bisher nicht wirklich zur Ruhe, denn Head-Coach Hannu Järvenpää erklärte überraschend seinen Rücktritt – diese „selbstlose" Amtsniederlegung in schwierigen Zeiten hinterließ in der Oberlausitz einen faden Beigeschmack, da Järvenpää einen Tag später beim 13-fachen ungarischen Meister und EBEL-Club Alba Volán Székesfehérvár als neuer Trainer ausgerufen wurde.

Nachfolger hinter der Bande ist Robert Hoffmann, der seit 2014 in Weißwasser als Co-Trainer der ersten Mannschaft arbeitete. Insbesondere mit einem Sieg gegen die Löwen Frankfurt setzten die Lausitzer Füchse im Dezember ein Ausrufezeichen und entwickelten sich zum „Overtime-Spezialisten“, denn drei der letzten vier Begegnungen mussten in der Verlängerung entschieden werden. In der Eisarena Weißwasser wartet also ein – auch körperlich – robuster Gegner, dessen Top-Scorer Anders Erikson (SWE), Chris Owens (CAN) sowie Roope Ranta (FIN) nur auf Nachlässigkeiten in der gegnerischen Verteidigung warten.

++++++

Die Eislöwen Dresden hingegen haben andere Ziele, sie wollen sich wieder direkt für die Playoff-Teilnahme qualifizieren, denn die positive Entwicklung nach dem 4. Hauptrundenplatz in der Vorsaison soll fortgesetzt werden. Nach dem letzten Aufeinandertreffen kommentierte Petri Kujala: „Wir waren in der defensiven und neutralen Zone im ersten Drittel nicht aggressiv genug. Die zwei Fehler, die zu Gegentoren führten, machten uns das Leben natürlich schwer, auch wenn wir anschließend genug Chancen hatten.“

Eishockey ist ein „Fehlerspiel“ – wichtig nur, dass die Roten Teufel aus ihren Fehlern gegen diesen Gegner gelernt haben und den Eislöwen weniger Möglichkeiten für ihre gefährlichen Gegenzüge bieten. Allerdings sind die Sachsen aktuell auch nicht ohne Fehl und Tadel, denn nach dem Anfang Dezember gewonnenen Lokalderby gegen die Lausitzer Füchse legte die Mannschaft von Trainer Franz Steer eine „schöpferische Pause“ ein – sechs Spiele in Folge gingen verloren. Wenn einmal der „Wurm drin" ist, nimmt mit jeder Niederlage die Verunsicherung von Mannschaft und Fans weiter zu, sodass es Ende Dezember insbesondere eine bittere Niederlage gegen die Heilbronner Falken gab, bevor am letzten Spieltag vor dem Jahreswechsel doch noch ein knapper 3:2-Sieg gegen die Tölzer Löwen errungen werden konnte.

Der mit 29 Scorerpunkten unangefochtene Top-Stürmer der Elbstädter, Alexander Höller, schätzte die aktuelle Situation mit den Worten „Im Sport kann's eben nicht immer nur schöne Zeiten geben. Da zeigt sich eben der Charakter. Jetzt ist jeder Einzelne gefragt…“ ein. In diese Partie gehen die Dresdner Eislöwen eindeutig als Favorit, aber die Spieler des EC Bad Nauheim haben ihren kämpferischen „Rote Teufel-Charakter" wiedergefunden – also, „drop the puck, let´s play hockey!"


-24- Harry Lange gegen -37- Shawn Boutin (Dresdner Eislöwen) und -16- Marius Garten (Dresdner Eislöwen)
Foto: Chuc Fotografie

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