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Furioser Start ins neue Jahr: die Roten Teufel siegen mit 7:0 in der Lausitz

Was ein Abend für die Roten Teufel heute in Weißwasser und was für ein furioser Start in das Jahr 2018: mit sage und schreibe 7:0 (3:0, 2:0, 2:0) siegten die Hessen heute im Lausitzer "Fuchsbau" und demontierten damit einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze. "Das war heute kein 7:0-Spiel, wie man sich das vielleicht vorstellt, wenn man nur das Ergebnis sieht. Es war heute eine brutal leichte Sache für uns und wir haben zur richtigen Zeit die Tore geschossen", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel, während Weißwassers Trainer Robert Hoffmann fast sprachlos nur ein "Sorry" an seine Fans schickte und meinte, dass "dies nicht meine Mannschaft war."

Den Grundstein für den Erfolg legten die konzentriert beginnenden Gäste bereits im ersten Abschnitt. Nach einem kurzen Abtasten wussten die Roten Teufel jeden noch so kleinen Fehler der Sachsen sofort zu nutzen. So auch beim Führungstreffer in der 7. Minute, als der wiedergenesene Dennis Reimer seinem Kontrahenten Jeff Hayes an der Bande das Hartgummi "klaute", um damit Sturmpartner Eric Meland die Führung mit einem satten Handgelenkschuss zu ermöglichen. Zum goldrichtigen Zeitpunkt noch vor der ersten Pause nutzte zudem Harry Lange - EC-Fanspieler des Monats Dezember - einen Fehler von Weißwassers Goalie Franzreb mit einem Abstauber zum 0:2 (18.), dem James Livingston knapp zwei Minuten später gar das 0:3 folgen ließ, als er einfach mal auf den Kasten drauf hielt.

Damit war das Match im Grunde auch schon gelaufen, spätestens nach dem 0:4 durch Dominik Meisinger in der 23. Minute im Powerplay - wieder ging ein Patzer der Lausitzer Abwehr voraus - glaubte keiner der gastgebenden Fans mehr an einen Erfolg des Heimteams. Auch der folgende Torwartwechsel brachte nur kurzzeitig etwas Stabilität in die Defensive der Hausherren, Backup-Goalie Konstantin Kessler musste in der 34. Minute nach einem Woidtke-Schuss zum ersten Mal hinter sich greifen.

Höchststrafe für den jungen Torhüter der Weißwasseraner dann in der 45. Minute: nach zwei kapitalen Fehlern, die James Livingston innerhalb von nur acht Sekunden mit einem Doppelschlag zu nutzen wusste, wechselte der ESW-Coach seinen Goalie wieder zurück, aber nun wollten es die Gäste auch gut sein lassen und natürlich die Kräfte ein wenig schonen für die nächste schwere Aufgabe am Freitag in Dresden - um gleichzeitig aber ihrem Goalie Felix Bick den dritten Shutout der Saison zu sichern. Herzlichen Glückwunsch hierzu - und natürlich zu diesen drei wichtigen Zählern!

Lausitzer Füchse - EC Bad Nauheim 0:7 (0:3, 0:2, 0:2)
Tore:
0:1 (06:59) Meland (Reimer, Sylvester)
0:2 (17:19) Lange (Meisinger, Frosch)
0:3 (19:35) Livingston
0:4 (22:58) Meisinger (Lange, Frosch) PP1
0:5 (33:34) Woidtke (McNamee, Reimer)
0:6 (44:28) Livingston (Stiefenhofer, Slaton)
0:7 (44:36) Livingston (Woidtke, McNamee)
Strafminuten: ESW 12 / ECN 6
Zuschauer: 2.043


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