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2:5-Niederlage in Kassel - "Okay gespielt, aber nicht gut genug" - Dienstag kommt Kaufbeuren

Siegesserie gerissen: nach fünf Erfolgen himtereinander setzte es heute für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim im Derby bei den Kassel Huskies eine 2:5 (0:1, 0:2, 2:2)-Auswärtsniederlage. "Wir haben okay gespielt, waren am Ende aber nicht gut genug. Kassel war von Beginn an aggressiver in den Zweikämpfen", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. "Das war heute eine gute Mannschaftsleistung und ich bin sehr zufrieden mit dem Sechs-Punkte-Wochenende", so Kassels Trainer Rico Rossi nach dem Schlusspfiff.

Bad Nauheim musste ohne die erkrankten Daniel Stiefenhofer und Andreas Pauli antreten, zudem war Marvin Ratmann im DNL-Team der Kölner Haie aktiv. Dennoch waren die Wetterauer zunächst das spielbestimmende Team und hätten gut und gerne - auch begünstigt durch eine Überzahlsituation - in Front gehen können. Der Ex-Teufel zwischen den Kasseler Pfosten, Markus Keller, verhinderte aber Chancen von Sylvester (4. und 7.) sowie McNamee (10.) zur möglichen Führung der Kurstädter. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Nordhessen besser ins Match und schlussendlich zum 1:0 durch Alex Lambacher, der Felix Bick im Slot stehend keine Abwehrchance ließ (16.).

Dieser Treffer sorgte sichtlich für Auftrieb bei den Gastgebern, die nur einen Weg kannten - und dieser hieß nach vorne. Carciola besorgte das 2:0 (26.), diese Führung verwalteten die Huskies im Stile einer Topmannschaft, die auf Fehler des Gegners wartete, nachdem dieser ob des Spielstandes mehr aufmachen musste. Und dieses wurde eiskalt ausgenutzt: noch vor der zweiten Pause fälschte Della Rovere einen Schuss von Müller unhaltbar zum 3:0-Pausenstand für die Schlittenhunde ab.

Die Vorentscheidung war gefallen, auch wenn sich die Roten Teufel noch einmal aufmachten, das Ergebnis ansehnlicher zu gestalten. Spätestens nach dem 4:0 durch Gron in der 46. Minute war der Drops jedoch gelutscht, die beiden Bad Nauheimer Tore durch Krestan (54.) und Sylvester (59.) kamen zu spät, um die Huskies noch einmal in Verlegenheit zu bringen. Das 5:2 durch Pimm war 45 Sekunden vor dem Ende ohnehin nur noch von statistischem Wert.

Aufgrund der Crimmitschauer Niederlage in Dresden bleiben die Roten Teufel auf einem hervorragenden achten Tabellenplatz, der Heimrecht in der ersten Playoff-Runde bedeuten würde. Diesen gilt es im wichtigen Heimspiel am kommenden Dienstag, den 13. Februar 2018 ab 19.30 Uhr gegen den ESV Kaufbeuren zu verteidigen, die Allgäuer schielen ihrerseits auf das Heimrecht im Viertelfinale, so dass eine interessante Paetie zu erwarten ist.

Kassel Huskies - EC Bad Nauheim 5:2 (1:0, 2:0, 2:2)
Tore:
1:0 (15:06) Lambacher (Klöpper, Christ)
2:0 (25:36) Carciola (Hungerecker, Reiß)
3:0 (38:51) Della Rovere (Müller, Reiß)
4:0 (45:19) Gron (Christ)
4:1 (53:55) Krestan (McNamee, Niederberger)
4:2 (58:08) Sylvester (Livingston, Reimer)
5:2 (59:15) Pimm (McGrath, Merl)
Strafminuten: ECK 8 / ECN 14
Zuschauer: 3.652




Felix Bick musste heute in Kassel fünf Mal hinter sich greifen
(Foto: Chuc)

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