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Westsächsische Piraten gastieren am Freitag im CKS und Sonntag heißt es "Auf in den Süden" nach Garmisch-Partenkirchen

Am kommenden Wochenende trifft der EC Bad Nauheim mit den Eispiraten Crimmitschau sowie dem SC Riessersee wieder auf zwei schwere Gegner der oberen Tabellenregion.


+++ Das Wochenend-Programm +++
Freitag, den 12.01.2018, EC Bad Nauheim vs. Eispiraten Crimmitschau, 19:30 Uhr, Tickets, SpradeTV
Sonntag, den 14.01.2018, SC Riessersee vs. EC Bad Nauheim, 17:00 Uhr, SpradeTV


+++ Team-Infos +++
Weiterhin ausfallen werden Jan Guryca, Marc Kohl und Maximilian Brandl; auch Dusan Frosch ist noch nicht einsatzbereit. Noureddine Bettahar sowie Andreas Pauli werden hingegen wieder in den Wettbewerbsbetrieb einsteigen und das Team unterstützen. Leon Niederberger wurde zurück zur DEG beordert und ist somit momentan nicht für die Roten Teufel verfügbar.


+++ Gegner-Check +++
Der letztjährige Playdown-Gegner des EC Bad Nauheim hält in dieser Saison weiter Tuchfühlung zu den Tabellenplätzen, die eine direkten Playoff-Teilnahme bedeuten. „Wir wollen in die Playoffs. Egal wie! Wir sind so knapp an dem sechsten Platz dran, dann sollte es auch der Anspruch eines jeden Spielers sein, diesen zu erreichen“, beschreibt Trainer Kim Collins eine durchaus begründete Hoffnung der Eispiraten Crimmitschau.

Bisher verlief die Punktejagd der Westsachsen im neuen Jahr sehr erfolgreich: einem Sieg gegen Bayreuth folgte ein klarer 5:2-Überraschungserfolg bei den Löwen Frankfurt. Damit aber nicht genug, denn als Geburtstagsgeschenk für seinen Coach packte das Team anschließend noch einen Derbysieg gegen die Eislöwen Dresden oben drauf. Erfolgreichster Torschütze der Crimmitschauer ist der von den Reading Royals (ECHL) in den Landkreis Zwickau gewechselte US-Amerikaner Robbie Czarnik – 23 Tore gehen mittlerweile auf sein Konto. Nach Scorerpunkten wird er lediglich vom Deutsch-Kanadier Jordan Knackstedt sowie Ex-DEL-Angreifer Patrick Pohl übertroffen. Den Anschluss an dieses gefährliche Trio halten dann mit etwas Abstand der Finne Ossi Saarinen und mit deutlichem Abstand der ehemalige Bad Nauheimer Verteidiger Ales Kranjc.

Trotz der Offensivkraft der Eispiraten ist die Bilanz der Roten Teufel gegen diesen Gegner bisher aber durchaus positiv. Anfang der Saison gelang in der Wetterau ein 6:1-Erfolg, wobei Geburtstagskind Marvin Ratman seinen ersten DEL2-Torerfolg feiern durfte und das Rückspiel entschied ein Doppelpack von Eric Meland, bei nur einem Treffer der Gastgeber, zu Gunsten des EC.

++++++

Ziemlich genau sechs Wochen liegt die letzte Begegnung mit dem SC Riessersee zurück: am 3. Dezember 2017 erspielten sich die Roten Teufel einen 3:0-Heimsieg und EC-Keeper Felix Bick feierte seinen zweiten Saison-Shutout. Coach Petri Kujala resümierte im Anschluss an das Spiel: „Die Mannschaft war bereit und hat schnelles und gutes Eishockey gespielt.“

Die Garmisch-Partenkirchner rangieren allerdings nicht umsonst konstant im Tabellenoberhaus – zuletzt demonstrierten sie am vergangenen Wochenende eindrucksvoll ihre Qualitäten. Bei ihrem Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt besiegten sie nicht nur den DEL2-Meister der letzten Saison, sondern verwiesen den Gegner damit auch auf den dritten Tabellenplatz, um selber auf Platz zwei vorzurücken.

„Augen auf“ heißt es vor allem in Hinblick auf die SCR-Offensive: der Ex-Krefelder Andreas Driendl sowie der ehemalige Löwen Frankfurt-Stürmer Richard Mueller gehören zu den gefährlichsten Angreifern der DEL2. Außerdem können die Werdenfelser mit Stammtorhüter Matthias Nemec auf einen starken Schlussmann vertrauen.

Aber auch Bad Nauheim konnte am vergangenen Wochenende eindrucksvoll punkten und ging im Derby gegen die Kassel Huskies als Sieger vom Eis. Zum Auswärtsspiel im Olympia-Eissport-Zentrum Garmisch gilt es also, den positiven Derby-Schwung mitzunehmen, erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen und den weiß-blauen Bayern damit keine Möglichkeit zu liefern, gegen die Bad Nauheimer Teufel Punkte einzuspielen.

Im Vorfeld des Wochenendes war für die Homepage unser Verteidiger Nicklas Mannes im Video-Interview:

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