Spielberichte

Die Roten Teufel mussten sich am Abend mit 1:3 in Dresden geschlagen geben. Der EC musste heute auf die verletzten Mike Dalhuisen und Nico Kolb verzichten. Dafür war Nicolas Geitner als siebter Verteidiger im Kader da Kooperationspartner Herne heute spielfrei war.

Beide Teams begannen eher defensiv. Doch dann der erste Treffer wie aus dem Nichts: Chris Billich hatte in der 5 Minute abgezogen, traf dabei den neben dem Tor stehenden Jordan Knackstedt am Schlittschuh und dieser fälschte unhaltbar für EC Goalie Hendrik Hane ins Netz ab. In der 7.Minute dann der nächste Schreck-Moment für die Mannen von Christof Kreutzer: Huba Sekesi setzte zu einem Check in der gegnerischen Zone an, knallte dabei aber sehr unglücklich in die Bande. Der Nauheimer Try-Out Spieler konnte das Spiel verletzt leider nicht fortsetzen und musste zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus.

Der EC dann ab der 10.Minute mit mehr Offensive. In der 12 Minute dann die größte Chance auf den Ausgleich durch Andrej Bires. Aber der EC Stürmer scheiterte an Marco Eisenhut. Beide Teams dann weiterhin mit konsequenter Arbeit in der eigenen Zone und so kamen nur wenige wirklich gute Tor-Möglichkeiten zu Stande. Erst gegen Ende des 1.Drittels gab es einige weitere gute Chancen. Für die Teufel scheiterte Denis Shevyrin. Die Eislöwen scheiterten gleich zweimal aussichtsreich am gut postierten Hendrik Hane. So ging es mit einem unterm Strich verdienten 1:0 in die Pause.
Zum Start des zweiten Drittels der EC mit zwei guten Chancen durch Andrej Bires und Marcel Kahle. Doch dann erneut Strafe gegen die Teufel in der 24.Minute, und Dresdens Top-Skorer Jordan Knackstedt zeigte dabei seine Klasse, als er die komplette EC Defensive stehen ließ und zum 2:0 für die Eislöwen verwandeln konnte. In der 30.Minute dann die riesen Chance für Dennis Reimer, doch der EC Stürmer kann die Scheibe nicht über die Linie bugsieren. Der EC jetzt mit mehr Druck und einigen guten Chancen durch Dustin Sylvester und erneut Dennis Reimer. Doch wie die alte Regel sagt: „Machst du deine Chancen vorne nicht – klingelt es hinten“. Eislöwen Verteidiger Sebastian Zauner marschierte entschlossen ins Angriffsdrittel, ging ums Tor und von der Halbposition ließ er EC Goalie Hane keine Chance – 3:0 für die Eislöwen. Auch im Anschluss in einem Powerplay will den Teufeln nicht das erste Tor gelingen trotz 16 zu 4 Torschüssen im gesamten zweiten Abschnitt.

Der EC im letzten Drittel nochmal mit mehr Power. Reimer jetzt mit den Sylvester Brüdern im ersten Angriff. Und die Teufel in der 43.Minute mit der Doppel-Chance durch Livingston und Bires: Doch gleich zweimal rettete der starke Marco Eisenhut im Tor der Eislöwen. Der EC blieb am Drücker, war aber bis dato einfach ohne „Fortune“ in der Offensive. In der 50.Minute dann die Dresdner mit der großen Chance auf das vierte Tor: Doch Martin Davidek verfehlt nur um Haaresbreite die endgültige Entscheidung. Direkt im Gegenzug Cody Sylvester mit der nächsten „Big Chance“ – doch er scheiterte im Alleingang erneut am Dresdner Torwart. In der 51.Minute brach dann endlich der Bann: Als Radek Krestan auf den im Slot stehenden Andrej Bires passte und der zum verdienten Anschluss traf. Die Teufel versuchten dann weiter Druck auszuüben und waren nah dran am zweiten Treffer. Doch Dresden verteidigte jetzt sehr clever und blockte viele Schüsse – sodass am Ende die Punkte in Dresden blieben.

1:0 [04:39] – Knackstedt (Billich)
2:0 [23:42] – Knackstedt (Huard, Pielmeier) PP1
3:0 [36:33] – Zauner (Pielmeier, Reed)
3:1 [50:47] – Bires (Krestan, Livingston)

Strafen Dresden 2 Bad Nauheim 6
Zuschauer 1.855

[hoops name=”highdre”]

[hoops name=”pkdre”]