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Eine bittere Niederlage kassierten am Abend die Roten Teufel gegen die Wölfe aus Freiburg. 5:2 hieß es am Ende für den Gast aus dem Breisgau.

Der EC begann mit viel Schwung und hatte gegen defensiv eingestellte Gäste ein optisches Übergewicht. Jedoch wussten die Freiburger die EC Stürmer immer wieder gut zu verteidigen, sodass nur wenig hochkarätige Chancen entstanden. So stand es nach 20 gespielten Minuten leistungsgerecht 0:0.

Im Zweiten Drittel zunächst das gleiche Bild. Doch dem EC klebte ein bisschen das Pech am Schläger. Nach nur wenigen Sekunden traf Cody Sylvester die Latte des Gehäuses der Freiburger. Dies sollte der Auftakt zu einer Reihe an Chancen sein. Doch wie am Freitag so fielen auch diesmal die Tore auf der anderen Seite. Nicolas Linsenmaier hatte vor der blauen Linie abgezogen – Jan Guryca konnte den Puck nur mit der Schulter abwehren und Freiburg nutzte den Rebound aus und netzte durch Tobias Kunz zum 1:0 ein. Der EC versucht mit viel Energie zu antworten, doch den nächsten Stich setzten erneut die Breisgauer: Andrej Bires saß in der Kühlbox. Die Freiburger machten viel Verkehr vor dem Tor von Jan Guryca – Tobias Kunz nutzte die Situation und schloss mit einem tollen Schuss in den Winkel zum 2:0 für den EHC ab.

Die Teufel waren jetzt angestachelt drängten mit aller Macht auf den Anschluss und er sollte fallen. Dustin Sylvester suchte entschlossen den Abschluss und schoss mit einem satten Handgelenkschuss den EC zum ersten Mal auf die Anzeigetafel. Doch der Jubel war kaum verhalt, der EC erhielt eine kleine Bankstrafe wegen 6.Feldspieler, und erneut wusste Freiburg das Powerplay zu nutzen. Aus dem Gewühle vor dem Nauheimer Gehäuse heraus stocherte Jannik Herm geschickt nach und konnte zum 3:1 für den EHC treffen.

Im letzten Drittel wollten die Teufel nochmal alles in die Waageschale werfen. Christof Kreutzer symbolisierte dies auch nochmal mit einem Torwartwechsel von Jan Guryca auf Hendrik Hane. Jedoch: Nach einem unglücklichen Querpass in der 44.Minute an der gegnerischen blauen Linie fährt der EHC einen Konter und Sergej Stas kann zum vorentscheidenden 4:1 einschießen.

Der EC steckte jedoch nicht auf – die Moral war in Takt und man spielte weiter nach vorne und der Einsatz sollte belohnt werden. Andrej Bires traf in der 51. Minute zum erneuten Anschluss. Das Stadion stand und peitschte die Nauheimer jetzt nach vorne. Die Teufel konnten die Freiburger phasenweise minutenlang einschnürten. Doch der EHC verteidigte mit Geschick und Glück und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Stattdessen traf Jannik Herm ein zweites Mal mit einem Empty-Net Goal als Hendrik Hane zu Gunsten eines 6. Felspielers das Feld bereits verlassen hatte zum 5:2 Endstand.

0:1 [27:37] – Kunz (Moser, Linsenmaier)
0:2 [32:46] – Kunz (Neuert, Brückmann) PP1
1:2 [37:06] – D. Sylvester (C. Sylvester)
1:3 [38:11] – Herm (Wittfoth) PP1
1:4 [43:21] – Stas (Moser)
2:4 [50:48] – Bires (Krestan, Pruden)
2:5 [59:11] – Herm (Stas, Wittfoth) ENG

Strafen Bad Nauheim 8 – Freiburg 4

Zuschauer 1803