Spielberichte

Die ersten Punkte sind eingefahren. Vor allem ein starkes Mitteldrittel mit vier Toren in Folge sicherte am Ende dem EC Bad Nauheim die ersten drei Saison-Zähler.

Zu Beginn kamen die Eislöwen besser ins Spiel und hatten guten Chancen. Jordan Heywood brachte die Dresdner folgerichtig in Führung. In Folge hielt EC-Goalie Jan Guryca seine Mannen im Spiel, als er gleich zweimal stark parierte. In der elften Spielminute passte Cody Sylvester auf seinen Bruder Dustin und dieser hatte das Auge für den heran stürmenden Mike Dalhuisen, der zum 1:1 einnetzte. Der EC war nun im Spiel angekommen und wurde mit zunehmender Dauer spielbestimmender.

Das zweite Drittel startete aber zunächst erneut mit einem Tor für Dresden. Radek Krestan saß noch nach einer Strafzeit aus dem ersten Drittel in der Kühlbox und die Eislöwen wussten dies durch Harrison Reed und der 2:1-Führung zu nutzen. Die Roten Teufel zeigten sich diesmal aber unbeirrt: Max Hadraschek kam mit Geschwindigkeit ins Angriffsdrittel, legte die Scheibe auf Radek Krestan und der vollendete mit einem satten Schuss ins lange Eck zum prompten 2:2-Ausgleich.

Der EC dominierte jetzt die Partie und erspielte sich Chance um Chance. Aber es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Nico Kolb im Powerplay einen Nachschuss zur ersten Bad Nauheimer Führung an diesem Abend verwerten konnte. Dresden wollte dagegen halten und das schaffte Räume: Cody Sylvester zog bei einem Konter allein auf das Tor und schob Eislöwen-Golie Stefaniszin den Puck zwischen den Schoner zum vierten EC-Treffer ein. Doch damit nicht genug: Als Hadraschek erneut allein auf den Torhüter zulief, konnte dieser nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Gefoulte höchstpersönlich und so ging es mit einem 5:2 für den ECN in die zweite Pause.

Im letzten Drittel zunächst das gleiche Bild. Der EC schien das Geschehen im Griff zu haben und war dem sechsten Treffer näher, als die Eislöwen dem Anschluss. Doch dann erhielt zunächst Mike Dalhuisen eine Strafe und direkt im Anschluss Max Brandl eine fragwürdige 2+2 Minuten-Extrapause. Dresdens Top-Reihe um Goldhelm Jordan Knackstedt spielte es gut und konnte nach einer Minute doppelter Überzahl den Anschluss erzielen. Da Brandl aber weitere zwei Minuten absitzen musste, ging Dresden auf’s Ganze und konnte durch Huard den 5:4-Anschlusstreffer herstellen. In der 49. Minute war Dustin Sylvester dann auf und davon – und erneut war auch er nur durch eine regelwidrige Attacke zu stoppen. Den fälligen Penalty konnte er jedoch nicht verwandeln. So blieb es spannend bis zum Schluss und Jan Guryca musste noch zweimal sein ganzes Können aufbieten, um den am Ende (verdienten) Sieg einzufahren.

Sonntag geht es nun zum EHC Freiburg, der heute 2:5 in Ravensburg verlor.

Tore:
0:1 (06:36), Heywood (Böller)
1:1 (11:15), Dalhuisen (D. Sylvester/C. Sylvester)
1:2 (20:53), Reed (Haywood/Knackstedt)
2:2 (21:57), Krestan (Livingston/Hadraschek)
3:2 (28:15), Reimer (D. Sylvester)
4:2 (30:21), C. Sylvester (Woidtke/D. Sylvester)
5:2 (34:22), Hadraschek (Penalty)
5:3 (47:25), Reed (Knackstedt)
5:4 (49:24), Huard (Knackstedt)

Strafen: Nauheim 6 / Dresden 4 + 5 + 20 Jordan Knackstedt

Zuschauer: 2135