WOCHENENDPROGRAMM

Sogenannte „Kellerkinder“: Die Bayreuth Tigers und der EV Landshut

[H] Freitag, 20.12.2019, EC Bad Nauheim vs. Bayreuth Tigers, 19:30 Uhr (SpradeTV)
[H] Sonntag, 22.12.2019, EV Landshut vs. EC Bad Nauheim, 17:00 Uhr (SpradeTV)

GEGNER-CHECK

Aufgrund der Tabellensituation wäre die kommende Begegnung in anderen Ligen oder Sportarten oftmals eine klare Sache. In der DEL2 wäre eine solche Aussage aber vermessen, denn in einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld kann tatsächlich jeder jeden schlagen. Offensichtlich sind es Kleinigkeiten, an denen die Wagnerstädter bei ihren meist knappen Niederlagen scheitern. Gute Beispiele waren der 23. und 24. Spieltag, an denen die Oberfranken insgesamt 15 Treffer gegen Frankfurt (BTT 10:7 FRA) bzw. in Dresden (DRE 6:5 BTT) erzielten. Diese Toranzahl würde normalerweise ausreichen, um mindestens „vier“ Spiele für sich zu entscheiden, aber Bayreuth nahm aus dem besagten Wochenende lediglich drei Punkte mit. Nichtsdestotrotz beweisen Rajala, Gron & Co, dass mit ihnen zu rechnen ist. Zöge man nur die Anzahl der Torerfolge heran, stünde das Team von Coach Petri Kujala in der Tabelle vor den Roten Teufel. Das Manko ist aber eindeutig die Gegentorbilanz der Tigers (107 Tore). Aktuelle Kaderveränderungen: Mit Tim Richter und Benjamin Kronawitter verließen zwei Stürmer den Club, während der erst im Oktober als Try-Out verpflichtete US-Amerikaner Drew Melanson nun bis zum Saisonende mit Juuso Rajala und Tyler Gron eine durchschlagkräftige Angriffsreihe bilden wird.

Am Sonntag muss der EC Bad Nauheim beim Aufsteiger, dem EV Landshut, antreten – und das letzte Aufeinandertreffen im runderneuerten Eisstadion am Gutenbergweg weckt keine guten Erinnerungen in der Kurstadt. Auch das Match im Colonel-Knight-Stadion war intensiv und umkämpft, denn obwohl Kyle Gibbons (jetzt: EV Duisburg) die Roten Teufel damals mit zwei Toren in Führung schoss, ging das harte Ringen, insbesondere nach dem Anschlusstreffer in der 59. Minute, bis zum Spielende weiter. Das Team von Head-Coach Christof Kreutzer sollte also wissen, worauf es sich einstellen muss – wenn nicht, hilft ein Blick auf die letzten Resultate der Niederbayern. Seit dem ersten Advent holte das Team von Trainer Axel Kammerer in sieben Spiele beachtliche 15 Punkte. Nicht nur direkte Tabellennachbarn wie Crimmitschau oder Bayreuth konnten auf die hinteren Plätze verwiesen werden, auch die Heilbronner Falken mussten bei einer bitteren 3:6-Niederlage Federn lassen. Kaufbeuren setzte sich in einem Nachholspiel zuletzt aber doch gegen die Gastgeber mit einem 8:5-Sieg durch. Der EV Landshut verpasste dadurch die Chance, sich an den zehnten Tabellenplatz heranzuschieben. Auch im Kader des EVL gab es Zuwachs: Die Defensive wurde mit dem 29-jährigen Dominik Bohac, der bisher für den DEL-Club Schwenninger Wild Wings verteidigte, verstärkt.

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