Spielberichte

Spielbericht

(Foto: Bietigheim Steelers)

Mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2) verloren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihr Auswärtsspiel beim stark auftretenden Meister aus Bietigheim, womit die Serie von zuletzt zehn punktebringenden Partien am heutigen Sonntag für die Kurstädter zu Ende ging und man erst das zweite Mal in dieser Spielzeit ohne einen eigenen Treffer blieb.

Der EC Bad Nauheim konnte beim amtierenden Meister mit unveränderter Freitag-Aufstellung antreten. Unter den Augen von ca. 150 mitgereisten Teufel-Fans standen EC-Coach Christof Kreutzer somit erneut sechs Verteidiger und elf Stürmer zur Verfügung. Felix Bick – jüngst zum DEL2-Spieler des Monats gewählt – startete auch heute wieder im Tor. Beide Teams begannen das Spiel zwar agil, aber auch immer darauf bedacht, gut organisiert in der eigenen Zone zu stehen. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass im ersten Abschnitt auf beiden Seiten nur wenige gefährliche Schüsse auf die Tore kamen. Die beste Chance hatten noch die Teufel, als in der 15. Spielminute Dustin Sylvester auf Andrej Bíreš durchsteckte: Doch der EC-Stürmer scheiterte vor dem Bietigheimer Goalie Sharipov. Es ging leistungsgerecht mit 0:0 in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes hatte Bietigheim optisches Übergewicht, in der 23. Minute hatten Rene Schoofs und Benjamin Zientek zwei guten Einschussmöglichkeiten. Nur eine Minute später dann Pech für die Teufel: nach einem Bully kam die Scheibe auf das Tor und Denis Shevyrin lenkte unglücklich den Puck ins eigene Netz – 1:0 für den Meister. Direkt im Gegenzug konnten die Teufel fast antworten, aber Daniel Ketter verzog knapp. In der 28. Minute war der EC zum dritten Mal in Unterzahl, aber wie zuvor zeigten sich die EC-Cracks stabil und ließen nur wenig zu. Nach der überstandenen Strafe hatte in der 30. Minute Cody Sylvester die große Chance auf den Ausgleich – aber der Goalie der Schwaben zeigte sich bärenstark. Es war gleichzeitig der Auftakt in die beste offensive Phase der Teufel. Aber Dennis Reimer, Max Hadraschek sowie Dustin Sylvester verzweifelten mit Großchancen am heute überragenden Goalie im Kasten der Steelers. „Wir hatten hier zwischen der 30. und 40. Minute sehr gute Chancen und müssen eigentlich das Tor machen – aber der Torhüter der Bietigheimer war heute sehr stark“, so EC-Coach Kreutzer nach dem Spiel.

Im letzten Drittel versuchten die Nauheimer jetzt das Spiel an sich zu ziehen, nachdem Dennis Reimer erneut gescheitert war, unterlief der Nauheimer Defensive in der 49. Minute der „eine kleine“ Fehler: Toller Pass von Alexander Preibisch in den Laufweg von Ligen-Topscorer Matt McKnight, der netzte eiskalt zum 2:0 ein. Nauheim mit mehr Druck und in der 54. Minute durch Max Hadraschek und Dennis Reimer nochmal gefährlich. Drei Minuten vor dem Ende versuchte der EC dann nochmal alles und nahm Torhüter Felix Bick vom Eis. Aber das Tor von Ilja Sharipov war heute wie vernagelt und so noch kam es noch zu einem „Empty-Net“-Goal von Norman Hauner, 20 Sekunden vor dem Ende zum 3:0.

„Es war ein ausgeglichenes Spiel. Das erste Gegentor war sehr unglücklich. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber es war heute nicht gut genug, um Punkte mitzunehmen. Es kommen auch wieder andere Tage“, resümierte Christof Kreutzer nach dem Spiel, das erst das zweite der Hessen in dieser Saison ohne eigenen Treffer bedeutet.

Statistik

Tore:

1:0 [24:06] – Hauner (Goc, Cabana)
2:0 [48:10] – McKnight (Preibisch, Sommerfeld)
3:0 [59:41] – Hauner (Weller, Cabana) // Empty Net

Strafen:

Bietigheim 4 – Bad Nauheim 16

Zuschauer:

2.495

Highlights

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Pressekonferenz

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