Spielberichte

Nach 12 erfolgreichen Heimspielen hat es die Roten Teufel wiedermal erwischt. Mit 3:5 verloren die EC Cracks am Abend gegen den amtierenden Meister aus Bietigheim. EC-Coach Christof Kreutzer konnten wieder auf zach Hamill zurück greifen, für ihn saß Louke Oackley als überzähliger Ausländer draußen.

Der EC begann stark und setzte die Steelers früh uunter Druck und erarbeite sich in den ersten 10-12 Minuten ein klares Chancen-Plus. Eine davon konnten die Teufel verwerten in der 5.Minute als Dustin Sylvester knapp verzog, aber die von der Bande zurückspringende Scheibe verwerte Andrej Bires zur Führung für den ECN. Der Meister wurde in der 14.Minute dann das erste Mal richtig gefährlich. Powerplay für die Steelers und hier verpasste zunächst Shawn Weller und dann Bastian Steingroß mit einem Pfostenschuss nur knapp den Ausgleich. Das Spiel war jetzt offener und der EC hatte durchaus auch die Möglichkeit auf das zweite Tor. Aber dann die 19.Spielminute: Nicklas Geitner kann die Scheibe nicht mitnehmen und verliert sie im eigenen Drittel an seinen Gegenspieler und Norman Hauner überrascht Felix Bick mit einem platzierten Schuss aus spitzem Winkel – 1:1. Was zugleich auch der Pausenstand bedeutete.

Im zweiten Drittel kam der Meister besser ins Spiel und hatte die erste dicke Chance durch Ligen-Top-Skorer Matt McKnight. Dann aber der EC im Gegenzug: Andrej Bires mit feinem Zuspiel auf Dustin Sylvester, der mit einem Tipp-In die Teufel wieder mit 2:1 in Führung brachte. Bietigheim versuchte zu antworten und kam in der 28.Minute zum nächsten Powerplay Spiel und diesmal sollten Sie treffen. Erneut Matt McKnight von der Seite mit einem Pfostenschuss, doch diesmal prallt die Scheibe Felix Bick unglücklich an den Rücken und fiel ins Tor – das 2:2. Und nur vier Minuten später erneut eine fragwürdige Strafe gegen den ECN und der Meister jetzt eiskalt und effizient im Powerplay. Sie ließen die Scheibe erneut gut laufen, bis Sie Benjamin Zientek im Slot schön freigespielt hatten und der mit einem satten Schuss zur 3:2 Führung für den Gast traf. Dies sollte auch der Stand nach 2 Dritteln sein.

Im letzten Drittel versuchten die EC Cracks nochmal alles. Doch die Stelelrs standen jetzt clever und versuchten Ihrerseits immer wieder mit gefährlichen Kontern den nächsten Nadelstich zu setzen. Und dies gelang Ihnen auch in der 51.Minute. Erneut war es Benjamin Zientek, der über die Seite mit Geschwindigkeit ins Drittel kam. „Mit einem „Klong“ schlug die Scheibe vom Pfosten unhaltbar für den Nauheimer Goalie zum 2:4 ins Tor. Die Roten Teufel kämpften aber weiter um den Anschluss, doch sollten Sie nur noch wenige gute Gelegenheiten bekommen. So dauerte es bis zur 59.Minute als EC- Coach Kreutzer bereits Felix Bick vom Eis geholt hatte traf Cody Sylvester von der blauen Linie mit einem platzierten Handgelenkschuss. Das CKS war nochmal da: Sollte es ein erneutes Comeback geben wie gegen Frankfurt vor einer Woche? Die Antwort lautet diesmal aber nein, denn die Bietigheimer verteidigten Ihren Vorsprung jetzt clever und trafen Ihrerseits durch Norman Hauner 1 Sekunde vor dem Ende noch mit einem „Empty-Net“-Goal zum 3:5 Endstand.

„Wir haben gut begonnen und ein sehr gutes erstes Drittel gehabt. Das erste Gegentor war schlecht. Danach hat Bietigheim mit guten Special Teams das Spiel für sich entscheiden und jeden Fehler den wir gemacht haben bestraft. Wir sind in den Play Offs – darauf bin ich stolz. Jetzt gilt es das Wochenende aufzuarbeiten und Freitag geht es weiter“ so Christof Kreutzer nach dem Spiel.

 

1:0 [04:01] – Bíreš (D. Sylvester, Krestan)
1:1 [18:03] – Hauner (Weller, McNeely)
2:1 [22:11] – D. Sylvester (Bíreš, Krestan)
2:2 [28:38] – McKnight (Steingross, McNeely) // PP1
2:3 [32:21] – Zientek (Hauner, Corrin) //PP1
2:4 [50:45] – Zientek
3:4 [58:56] – C. Sylvester (Dalhuisen, D. Sylvester)
3:5 [59:59] – Hauner // EN

Zuschauer: 2446

Strafen Bad Nauheim 12 / Bietigheim 10