Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdT
Kassel Huskies0112
EC Bad Nauheim1203

Zusammenfassung

Einen verdienten 3:2 Erfolg feierten die Roten Teufel am Abend in der Kasseler Eissporthalle vor knapp 3.500 Besuchern – darunter ca. 220 ECN-Fans. Der Bann ist gebrochen, nach fast 3 Jahren, zuletzt im Dezember 2015 siegten die EC Cracks wieder in jenem Stadion in dem Sie 2013 im April die Rückkehr in die DEL2 feiern konnten.

Die Huskies begannen druckvoll in Richtung Tor von Hendrik Hane. Der zeigte sich aber von Beginn an ebenso wie die ganze EC Defensive hellwach und konnte die ersten Chancen der Schlittenhunde abwehren. Max Hadraschek klärte in der 7.Minute für den geschlagenen Hane noch vor der Tor-Linie und konnte so den EC vor einem Rückstand bewahren. Nach einem Powerplay zu Mitte des 1.Drittels – Daniel Stiefenhofer saß in der Kühlbox – hatte der EC dann mehr vom Spiel und erarbeitet sich seinerseits gute Tor-Möglichkeiten. Die erste riesen Chance vergab noch Mike Dalhuisen in der 18.Minute als er nur den Pfosten traf. In der 19.Minute klingelte es dann aber im Tor der Huskies: Dennis Reimer mit einem feinen Zuspiel auf Daniel Ketter, der nahm den Schuss und Reimer selbst war es der den Rebound zum 1:0 Pausenführung für die Teufel verwerten konnte.

Den optimalen Start im zweiten Drittel erwischten die Nauheimer. Dennis Reimer kann im Mitteldrittel die Scheibe erobern und läuft auf das Huskies Tor zu und schließt mit einem platzierten Schuss zum 2:0 ab. Das Spiel wog jetzt hin und her und beide Teams konnten weitere gute Chancen verbuchen. Die beste hatte der Kassler Povorozniouk als er nur den Pfosten traf. Besser machten es die Teufel in der 35.Minute, nachdem Reimer noch am Pfosten gescheitert war in der 32.Minute schickt Dustin Sylvester – Daniel Stiefenhofer mit einem „Zucker-Pass“ auf die Reise und der verwertet eiskalt zum 3:0. Der neue Huskies Coach Bobby Carpenter wechselte daraufhin den Torhüter und brachte Leon Hungerecker. Und es brachte die erhoffte Signal-Wirkung. Die Kasselaner mit guten Chancen zum Drittelende und eine davon konnte Sam Povorozniouk zum 3:1 Anschluss nutzen.

Bereits im zweiten Drittel musste EC-Coach Christof Kreutzer ab der Hälfte des Spieles auf den angeschlagenen Mike Dalhuisen verzichten. Da Garret Pruden krankheitsbedingt auch von Beginn an fehlte mussten die Teufel dann mit 5 Verteidigern die restlichen 30 Minuten agieren. Die Huskies versuchten jetzt mehr Druck in Richtung des Gehäuses von Hendrik Hane zu machen, doch auch die Teufel blieben vorne gefährlich. In der 50. Minute dann Powerplay für Kassel und dieses konnten sie nutzen: Tyler Gron kann mit einem Nachschuss den Anschluss herstellen.

In der 52.Minute dann die Chance auf die Vorentscheidung: James Livingston schnappt sich die Scheibe im Mitteldrittel und steuert auf den Huskies Goalie zu. Doch der Kanadier scheiterte und wird im Anschluss beim Nachschuss gefoult – aber keine Strafe für Kassel. Die Strafe kassierte stattdessen in der 57.Minute der ECN nachdem der Schiedsrichter zweifelhaft auf „6.Mann“ entschieden hatte. Dies Huskies nochmal mit allem was Sie hatten – aber die Teufel kämpften um jeden Puck und fuhren am Ende den mehr als verdient Sieg und somit die 3 Punkte ein.

„Ich denke wir haben ein echten Fight hier gehabt und meine Mannschaft hat alles gegeben und wir haben unsere Chancen genutzt. Im ersten Saisonspiel haben wir gegen Kasel die Punkte verloren, umso schöner das wir Sie uns heute zurück holen konnten“ so EC Coach Christof Kreutzer.

Statistik
Tore:

0:1 [18:35] – Reimer (Ketter, Shevyrin)
0:2 [22:13] – Reimer
0:3 [34:24] – Stiefenhofer (Sylvester) PP1
1:3 [35:16] – Povorozniouk (Ritter, Gron)
2:3 [49:58] – Gron (Meilleur) PP1

Strafen:
Kassel 4 / Bad Nauheim 10

Zuschauer: 3.423

Austragungsort

Eissporthalle Kassel
Damaschkestraße 1, 34121 Kassel, Deutschland