Spielberichte

Spielbericht

Die Roten Teufel mussten am Abend erneut auf ihre Langzeitverletzten, sowie auch auf die beiden Verteidiger Garret Pruden sowie Nicolas Geitner verzichten. Ebenso stand keine Unterstützung von Kooperationspartner, der Düsseldorfer EG zur Verfügung, die allesamt in der DEL benötigt wurden. Somit musste EC-Coach Christof Kreutzer mit fünf Verteidigern und 10 Stürmern auskommen. Im Tor startete erneut Felix Bick.

Die Zuschauer in Heilbronn sahen von Beginn an zwei offensive Teams, die mit frühem “Stören” den Gegner unter Druck setzen wollten. In der 5. Minute dann die erste brenzlige Situation als der EC gleich zwei Strafen auf einmal erhielt – 2 Minuten 5 gegen 3 für die Falken. Doch die Teufel stemmten sich mit allem was sie hatten gegen das Gegentor und konnten sich bei 2-3 sehr guten Schüssen auf eine starken Felix Bick verlassen. So überstand der EC diese brenzlige Situation und kam dann seinerseits zu guten Chancen. Zwei weitere Powerplay-Spiele, sowohl für die Teufel als auch für die Falken, brachten auch trotz 17 zu 17 Torschüssen im ersten Abschnitt keine Tore. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt dann ein Blitzstart der Falken in der 21. Minute: Roope Ranta mit guter Übersicht und einem tollen Pass in den Rückraum, dort kam Brock Maschmeyer mit Geschwindigkeit – zog auf das Tor, umkurvte Felix Bick und erzielte das erste Tor für die Falken. Der EC versuchte zu antworten – zunächst noch gebremst durch ein weiteres Unterzahl-Spiel, aber dann auch mit einem eigenen Überzahl-Spiel und viel Druck. Aber das erste Tor sollte erst bei 5 gegen 5 fallen. Brandl passte auf Hadraschek und nach dem der starke Mirko Pantkowski den Schuss noch halten konnte nutze Dennis Reimer mit dem Nachschuss die Situation zum Ausgleich (1:1) in der 32. Minute aus.  Doch der Jubel war kaum verhalt, da setze sich Justin Kirsch energisch durch, zog zum Tor und ließ mit einem strammen Schuss Felix Bick keine Chance. Die Heilbronner Falken wieder mit 2 zu 1in Führung. Der EC „fightete“ erneut zurück. Nachdem Max Hadraschek in der 37. Minute noch ganz knapp verpasste, war es dann das 4. Powerplay an diesem Abend für die Teufel, welches den Ausgleich brachte: Andrej Bíreš schoss in der 38. Spielminute aus spitzem Winkel zum verdienten 2:2.

Das letzte Drittel begann mit einer Kuriosität: Der EC erhielt eine Strafe wegen Reklamierens – so mussten die Teufel erneut in Unterzahl ran. Doch auch im Unterzahlspiel Nummer 5 konnten die Nauheimer ihr Tor sauber halten. Cody Sylvester hatte dann in der 44. Minute die erste große Chance für den EC – die Nauheimer erstmals in Führung zu bringen – doch Mirko Pantkowski machte die Schoner gut zu. Erneut Nauheim: Bíreš allein vor dem Falken Goalie, aber Brock Maschmeyer war im letzten Moment dazwischen und auch beim Nachschuss war Mirko Pantkowski zur Stelle. Der EC nun am Drücker – in der 47. Minute der nächste gefährliche Schuss durch Radek Krestan. In der 49.Minute dann die erste gefährliche Situation durch Ex-Teufel Kevin Lavallee aber auch hier war Felix Bick sicher. Dann die 50. Minute mit einem Überzahlspiel für den EC: Denis Shevyrin mit zwei guten Möglichkeiten, aber auch die Falken mit gutem Unterzahlspiel heute – so überstanden Sie die Situation schadlos. Das beflügelte die Heilbronner, denn jetzt kamen sie auch zu zwei sehr guten Möglichkeiten – doch die Scheiben gingen knapp am Tor vorbei. Der EC ließ sich nicht beirren, spielte weiter nach vorne auf Sieg und hatte weitere gute Chance durch Dustin Sylvester sowie Max Brandl.
Doch wie es oft ist:: Nach einem Querschläger im eigenen Drittel kam die Scheibe auf das Tor von Bick, die EC-Verteidiger bekamen die Scheibe nicht weg, dann stand Roope Ranta goldrichtig und konnte zum 3:2 für die Falken einschieben. Der EC unter Druck: Felix Bick zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und Hamill, Cody Sylvester und Krestan verpassen gleich dreimal die große Chance zum Ausgleich.

„Wir haben heute ein starkes Auswärtsspiel abgeliefert und es  eine mehr als bittere Niederlage, die wir hier einstecken müssen. Die Liga ist in diesem Jahr brutal eng und wir werden uns jetzt kurz schütteln und am Sonntag wieder Vollgas geben – mit unseren Fans im Rücken gegen Crimmitschau“, so Geschäftsführer Andreas Ortwein nach der Niederlage in Heilbronn.

Statistik

Tore:

1:0 [20:31] – Maschmeyer (Damon, Gibson)
1:1 [31:08] – Reimer (Hadraschek, Brandl)
2:1 [32:00] – Kirsch (Maschmeyer)
2:2 [37:38] – Bíreš (Dalhuisen) //PP1
3:2 [58:18] – Ranta (Pavlu, Gibson)

Strafen:
Heilbronn 10  // Bad Nauheim 12

Zuschauer: 1.226

Highlights

folgt

Pressekonferenz

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