Sep. 4, 2025 | APP, News

Wiedersehen mit Cabana und Mapes

Einmal Oberliga, einmal DEL. Mit dem Heimspiel gegen die Heilbronner Falken setzen die Roten Teufel am Freitag (19:30 Uhr) im Colonel-Knight-Stadion die Reihe der Vorbereitungspartien fort. Am Sonntag (16:00 Uhr) folgt für das Team von Coach Peter Russell beim Hessenderby in Frankfurt ein Härtetest.

 

In den Übungseinheiten versucht die Mannschaft, die vom Trainer vorgegebene Struktur konsequent umzusetzen. „Wir arbeiten gemeinsam hart daran, uns zu verbessern. Bei einigen Sachen sehen wir Fortschritte. Die Zusammenarbeit mit den Jungs ist wirklich gut“, berichtet Peter Russell von einer intensiven Trainingswoche.

Personell wird es bei unserem Team keine Änderungen geben. Der angeschlagene Verteidiger Patrick Seifert fehlt weiterhin. Angreifer Zach Kaiser steht zwar im gelben Trikot auf Schlittschuhen, absolviert die Einheiten aber noch nicht im „Wettkampfmodus“.

Ein nervenaufreibender Sommer liegt hinter den Heilbronner Falken. Die Käthchenstädter haben die Zulassung für die Oberliga-Spielzeit 2025/26 erst im zweiten Anlauf erhalten und gehen mit der Bürde eines Sechs-Punkte-Abzugs in die neue Saison. Für neue Impulse soll Trainer Niko Eronen sorgen. Der 36-jährige Finne wechselte von HDD Jesenice aus der multinationalen Alps Hockey League nach Baden-Württemberg.

Geblieben sind die kanadischen Topscorer Nolan Ritchie (104 Punkte) und Calder Anderson (95). Über Scoring-Touch verfügt auch Routinier Robin Just (97). Eine Vergangenheit im rot-weißen EC-Dress haben Freddy Cabana und Corey Mapes. Vor Wochenfrist besiegten die Falken bei der Saisoneröffnung am heimischen Europaplatz den Schweizer Drittligisten SC Langenthal mit 3:0.

Bereits sechs Testvergleiche haben die Löwen Frankfurt absolviert. Vier Niederlagen stehen ein Sieg nach regulärer Spielzeit und ein Erfolg nach Verlängerung gegenüber. 21 Gegentore lassen erahnen, dass beim DEL-Club aktuell besonders am Defensivverhalten gefeilt werden dürfte.

Vor dem Hessenderby in der Eissporthalle am Ratsweg stehen beim Erstligisten noch Fragezeichen hinter den Einsätzen der zuletzt verletzten Linus Fröberg, Nathan Burns und Maksim Matushkin, der am Sonntagnachmittag möglicherweise ins Löwen-Lineup zurückkehrt.