Nov. 27, 2025 | APP, News

Den Trend bestätigen – EC in Weiden und zuhause gegen Steelers

Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen. Die Ampel steht aktuell auf grün für den EC Bad Nauheim. Nach dem erfolgreichen Sonderzug-Trip nach Landshut warten die nächsten DEL2-Herausforderungen auf unser Team. Am Freitag (20:00 Uhr) gastieren die Roten Teufel in der Oberpfalz bei den Blue Devils Weiden, zwei Tage später reisen am Sonntagabend (18:30 Uhr) die Bietigheim Steelers an den Großen Teich.

Wie eng es in dieser Liga (fast) in jedem Match zugeht, zeigen die jüngsten Resultate der Kurstädter. An den vergangenen beiden Wochenenden entschied jeweils ein Tor Differenz über Sieg oder Niederlage. „Als Mannschaft zusammenhalten, nicht negativ werden, hart weiterarbeiten!“ In der aktuellen Ausgabe der Stadionzeitung ECNews nennt Christopher Fischer das Rezept, um aus schwierigen Phasen herauszukommen. Das haben die Rot-Weißen zuletzt eindrucksvoll umgesetzt.

Auf dem personellen Sektor ist beim EC nicht mit Änderungen zu rechnen. In den vorangegangenen Begegnungen mussten der Schwede Sebastian Bengtsson als überzähliger Kontingent-Profi sowie Xaver Tippmann und Philipp Kuhnekath (überzählige Ü24-Cracks) pausieren. Auch an den Spieltagen 19 und 20 können die Kurstädter, die mit 24 Punkten auf dem elften Tabellenplatz liegen, voraussichtlich keine Förderlizenz-Verstärkungen aus Frankfurt einplanen.

Eine gebrochene Plexiglasscheibe hat unserem Freitag-Gastgeber, den Blue Devils Weiden, eine 0:5-Niederlage gegen die Kassel Huskies – samt Geldstrafe – eingebracht. Laut Liga-Regularien bleiben der Heimmannschaft in solchen Fällen exakt 90 Minuten Zeit, um den Schaden zu beheben. Das gelang an diesem Abend in der Hans-Schröpf-Arena nicht.

Absolut ärgerlich für die Blau-Weißen, die im Klassement drei Zähler vor Bad Nauheim auf Position neun rangieren. Trainer Sebastian Buchwieser hofft, in absehbarer Zeit wieder auf Torhüter Michael McNiven, Dominik Bohac und Nick Jermain bauen zu können. Das Trio ist zumindest wieder zurück auf dem Eis und sendet vorsichtig-positive Signale.

Voller Fokus auf Bietigheim heißt es knapp 48 Stunden später, wenn die Steelers aus dem Ellental am Kurpark aufkreuzen. „Wir wollen aus unserem Stadion wieder eine Festung machen“, sagt Ex-Nationalspieler Fischer vor dem Heimauftritt gegen den erstarkten Aufsteiger.

Die Baden-Württemberger haben sich nach verkorkstem Saisonstart gefangen. 20 Punkte stehen bis dato für den Zwölften zu Buche. Der 4:1-Erfolg im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den EHC Freiburg hat das Polster auf das Schlusslicht aus dem Breisgau auf sechs Zähler anwachsen lassen. Verteidiger Sören Sturm fehlte im Duell mit den Wölfen verletzungsbedingt. Ansonsten muss Trainer Alexander Dück seit längerem auf den kanadischen Stürmer Alex Dostie verzichten.

Foto: Christine Vincon