EC verliert 1:2 gegen Regensburg – Matt Marcinew verletzt
Die nächste Hiobsbotschaft für die Roten Teufel. Nach Jordan Hickmott verloren die Hessen am Freitagabend auch Matt Marcinew verletzungsbedingt. Ohne ihre kanadischen Torjäger und Top-Scorer hieß es am Ende vor 2098 Zuschauern 1:2 (1:0, 0:2, 0:0) gegen die Eisbären Regensburg, die den hart erkämpften Erfolg im Colonel-Knight-Stadion über die Zeit brachten.
Marcinew raus: Neben Taylor „The Wizard“ Vause kehrte auch Finn Becker an seine letztjährige Wirkungsstätte zurück. Der 23-jährige Iserlohner hütete anstelle des Finnen Oskar Autio das Tor der Oberpfälzer. Bei den Hausherren fehlten Torjäger Jordan Hickmott und Marc El-Sayed (beide verletzt) sowie die Förderlizenz-Verteidiger Jesse Kauhanen und Sali Schollmeyer. Nächste bittere Pille für den EC: Nach dem ersten Shift im zweiten Drittel blieb Matt Marcinew angeschlagen in der Kabine.
Der Spielfilm: Offenes Visier von Beginn an. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, doch beide Keeper – Jerry Kuhn und Becker – waren hellwach. Nur einmal zappelte der Puck im Netz, als Dominik Tiffels im Anschluss an einen Bully sofort abzog und die verdeckt abgeschossene Scheibe den Weg ins Ziel fand. Im zweiten Durchgang rückte Leon Bußmann auf Marcinews Position. Regensburg erhöhte den Druck (18:5 Schüsse). Kevin Slezak glich auf Vorlage von Vause aus und zwei Sekunden vor der Drittelsirene brachte Norman Hauner die Donaustädter im Powerplay in Front.
Die dezimierten Kurstädter zeigten Moral und verlangten den Eisbären alles ab. Nachdem ein Break von Vause im letzten Moment gestoppt werden konnte, verpassten es die Teufel in ihrer zweiten Überzahl, den Ausgleich zu erzielen. In der Schlussphase trafen Marius Erk und Pepino Langmeier nur das Gestänge. 2:14 Minuten vor dem Ende ging Kuhn vom Eis, aber die Roten Teufel fanden nicht die Lücke im engmaschigen Defensivnetz der Eisbären.
Das sagt Kevin Gaudet: „Es ist schwer zu glauben, was uns im Moment alles passiert. Mit Jordan Hickmott fehlt uns ein eminent wichtiger Spieler, dann erwischt es auch Matt Marcinew. Uns gehen die Rechtsschützen aus. Die Mannschaft hat alles gegeben. Wir waren bereit. Im zweiten Abschnitt war Regensburg besser, im dritten Drittel wir. Wir hatten viel Scheibenbesitz und Pfostenpech.“
EC Bad Nauheim: Kuhn – Erk, Keussen, Maginot, Tiffels, Lemke, Pruden – Volek, Sarault, Marcinew, Preto, McPherson, Jakovlev, Schiemenz, Kornelli, Cimmerman, Bußmann, Root.
Trainer: Kevin Gaudet.
Eisbären Regensburg: Becker – Haiskanen, Naud, Zerressen, Marian Bauer, Demetz, Binder – Ward, Trivino, Hauner, Slezak, Vause, Bracco, Langmeier, Péter, Zwickl, Angaran, Yannic Bauer, Jirgensons.
Trainer: Peter Flache.
Tore:
1:0 (09:51) Tiffels (McPherson)
1:1 (26:14) Slezak (Vause)
1:2 (39:58) Hauner (Bracco – PP1)
Schüsse: 16:28.
Strafminuten: 4:6.
Zuschauer: 2098.
Schiedsrichter: Hoppe / Gossmann – Linienrichter: Lamberger / Schuster.
Das schreibt unser Medienpartner, die Wetterauer Zeitung.
Foto: Chuc.de