Nov. 16, 2025 | APP, News

Harter Fight, unglückliches Ende – 0:1-Niederlage gegen Krefeld

Harter Fight, unglückliches Ende. Mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) verliert der EC Bad Nauheim am Sonntagnachmittag vor 3416 Zuschauern gegen DEL-Aufstiegsanwärter Krefeld Pinguine. In einer von vielen Zweikämpfen geprägten Begegnung entscheidet nach 60 intensiven Minuten der goldene Treffer von Adam Payerl. Rund 350 in die Wetterau mitgereiste Fans des Deutschen Meisters von 2003 feiern nach Spielschluss den knappen Sieg ihrer Mannschaft. Wie schon beim 3:4 im ersten direkten Duell in der YAYLA-Arena stehen die Roten Teufel trotz kämpferisch überzeugender Leistung mit leeren Händen da.

„Es war ein harter Kampf. Beide Torhüter haben sehr gut gehalten“, meinte EC-Coach Peter Russell bei der Pressekonferenz. Thomas Popiesch, der Trainer der Pinguine, sagte: „Ich bin froh und stolz über die drei Punkte, denn das war heute extrem schwer gegen einen starken Gegner. Wir haben körperlich und läuferisch gut dagegengehalten und unser Penaltykilling am Ende hat mir gefallen.“

Keine Veränderungen im EC-Lineup: Xaver Tippmann, der wie schon am Freitag Peter Russell an der Bande assistierte, und Philipp Kuhnekath fehlten als überzählige Ü24-Cracks. Sebastian Bengtsson war als überzähliger Kontingent-Profi ebenfalls nicht mit von der Partie. Die Seidenstädter mussten auf Mathew Santos verzichten. Der Kanadier wurde nach einem Check gegen den Kopf des Weideners Luis Marusch mit einer Geldstrafe und einer Sperre für das Match in Bad Nauheim sanktioniert.

Unsere Mannschaft legte gleich munter los und beschäftigte Ex-Teufel Felix Bick im Kasten der Westdeutschen mehrfach. Die wohl beste Gelegenheit (6.) verpasste Julian Lautenschlager, der im Eins-gegen-eins-Duell am Gäste-Schlussmann scheiterte. Einen nicht optimalen EC-Wechsel nutzten die Pinguine eiskalt zum Führungstreffer (13.). Adam Payerl ließ sich nicht zweimal bitten und überwand Jerry Kuhn, der vor der ersten Sirene noch zweimal glänzend gegen KEV-Topscorer Davis Vandane (15.) und Erik Buschmann (18.) parierte.

Der Schlagabtausch blieb weiter intensiv, die Nickligkeiten nahmen zu. Eine Reihe von Strafzeiten störte den Spielfluss. Das Plus an Torschüssen wanderte auf die Seite des DEL-Aufstiegsaspiranten. Vandane war der auffälligste Akteur bei den Pinguinen, aber Kuhn stoppte alle Versuche des 1,93 Meter großen Offensivverteidigers. Die aussichtsreichsten Chancen der Kurstädter von Bowles und Jakovlev (beide 28.) vereitelte Bick.

Beide Kontrahenten schenkten sich auch im Schlussabschnitt nichts. Um jeden Zentimeter Eis wurde gerackert, die glasklaren Möglichkeiten für den EC blieben Mangelware. Glück für die Roten Teufel, dass Bruch in Unterzahl nur den Pfosten anvisierte (51.). Bad Nauheim rannte an, aber weder Parker Bowles (51.), noch Lautenschlager (52.) und Davis Koch (54.) per Nachschuss im Powerplay trafen.

EC Bad Nauheim: Kuhn – MacPherson, Pruden, Erk, Fischer, Gnyp, Kölsch – Hickmott, Bires, Koch, Bowles, Vause, Jakovlev,  Lautenschlager, El-Sayed, Ribarik, Volek, Kaiser, Handschuh.
Trainer: Peter Russell.

Krefeld Pinguine:
 Bick – Raabe, Vandane, Köhler, Dybowski, Mebus, Konze, Buschmann – Gogulla, Newton, Mäkitalo, Müller, Payerl, Zengerle, Weiß, Matsumoto, Bruch, Schütz, Hops.
Trainer: Thomas Popiesch.

Tor:
0:1 (12:34) Payerl (Müller)

Schiedsrichter: Hunnius/Klijberg – Linienrichter: Van Himbeeck/Lamberger.

Strafminuten: Bad Nauheim 10, Krefeld 10.

Schüsse: 27:35.

Zuschauer: 3416.

Fotos: Chuc.de

So hat unser Medienpartner, die Wetterauer Zeitung, das Spiel gesehen.