Jeder Punkt zählt: EC in Rosenheim und zuhause gegen Regensburg
Vier Spieltage vor dem Hauptrundenende klafft eine Lücke von sechs Punkten zur (vorzeitig) rettenden Pre-Playoff-Position zehn. Für den EC Bad Nauheim (12. Platz/55 Punkte) geht es am Freitag (19:30 Uhr) in Rosenheim und im Sonntag-Heimspiel (16:00 Uhr) gegen die Eisbären Regensburg um eminent wichtige Zähler.
Zum einen, um den Abstand zu den Eispiraten Crimmitschau (10./61 Punkte) zu verkürzen. Zum zweiten, um das Heimrecht in drohenden Playdowns zu sichern und die direkte Konkurrenz aus Freiburg (11./57) – bei den Breisgauern fällt der Finne Eero Elo verletzungsbedingt bis Saisonende aus – sowie Weiden (13./54) hinter sich zu lassen. Zum dritten, um aufgrund der DEL2-Regularien den Vorsprung auf Schlusslicht ESV Kaufbeuren (14./40) bei mehr als zehn Punkten Differenz zu halten oder idealerweise auf über 20 Zähler auszubauen.
„Wir müssen weiter an uns glauben“, sagte EC-Stürmer Jordan Hickmott unmittelbar nach der 2:3-Overtime-Niederlage in Düsseldorf: „In den letzten Spielen hat sich die Mannschaft gut präsentiert und so wollen wir einfach weitermachen. Wir lassen uns nicht unterkriegen, dann werden sich auch die Ergebnisse einstellen.“
Im Liga-Endspurt zählt jeder Punkt. Trainer Antti Karhula muss im Rosenheimer ROFA-Stadion noch einmal auf Davis Koch verzichten, danach ist die Drei-Spiele-Sperre des Deutsch-Kanadiers abgelaufen. Es fehlen weiterhin die Verletzten Taylor Vause, Patrick Seifert, Sebastian Cimmerman, Rik Gaidel und Julian Lautenschlager.
Die Starbulls feierten zuletzt vier Siege in Serie und haben die direkte Qualifikation für das Viertelfinale bereits in der Tasche. Außerdem überquerten die Oberbayern die 90-Punkte-Marke und erreichten damit den besten Wert seit dem Wiederaufstieg im April 2023. Top-Scorer der Grün-Weißen ist Angreifer Scott Feser (45 Punkte). Fraglich sind die Einsätze der angeschlagenen Leon van der Linde, Jordan Taupert, Lewis Zerter-Gossage und Sebastian Zwickl.
Am Sonntagnachmittag gastiert dann mit den Eisbären Regensburg ein Team im Colonel-Knight-Stadion, das sich noch im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation befindet. Trainer Peter Flache und sein Assistent Hugo Boisvert können aktuell aus dem Vollen schöpfen und haben keine Ausfälle zu beklagen. Den Goldhelm der Oberpfälzer trägt Corey Trivino (42 Punkte). Der 36-jährige Kanadier absolviert seine vierte Saison bei den Donaustädtern.
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