Sep. 26, 2025 | APP, News

Mathew Santos trifft die Roten Teufel ins Herz

Hochspannung in der Yayla-Arena! Die Roten Teufel lieferten sich mit den Krefeld Pinguinen eine schnelle und hart umkämpfte Partie. Bis 45 Sekunden vor dem Ende stand es leistungsgerecht 3:3, dann markierte Matthew Santos das 4:3 für die Hausherren. Bitter für die Mannschaft von Trainer Peter Russell, die vor 5788 Fans kämpferisch alles gab, aber am Ende ohne Punkte nach Hause fahren muss. Am Sonntag geht es im Colonel-Knight-Stadion weiter, dann empfangen die Rot-Weißen die Ravensburg Towerstars. Und das wird der nächste Härtetest, denn der Ex-Klub von Peter Russell besiegte am dritten Spieltag die Düsseldorfer EG mit 3:2.

„Grundsätzlich bin ich zufrieden mit unserem Team, die Krefelder haben eine tolle Mannschaft und wir konnten mithalten. Jetzt bin ich enttäuscht, dennoch habe ich schon einige Dinge gesehen, die mir gefallen. Wir müssen den Prozess weitergehen und weiter an uns arbeiten“, resümierte Trainer Peter Russell nach der packenden Partie.

Die Krefeld Pinguine waren erwartungsgemäß mit viel Tempo gestartet und wurden bereits nach 34 Sekunden durch Mathew Santos belohnt, der eine turbulente Situation nutzte und die frühe Führung markierte. Dieser Schock rüttelte die Roten Teufel umgehend wach und sie fanden schnell eine Antwort: Keine zwei Minuten später glich Philipp Kuhnekath bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte aus. Krefeld drängte in der Folge, doch die Bad Nauheimer Defensive stand solide und überstand die Druckphase schadlos, sodass es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Pause ging.

Im zweiten Drittel ging es turbulent weiter. Jordan Hickmott vergab zunächst die Chance zur Führung, als er einen Penalty nicht verwerten konnte (24.) und an Felix Bick scheiterte. Julian Lautenschlager war zuvor gefoult worden. Wenig später brach eben Julian Lautenschlager den Bann und brachte den EC in Front (28:09). Die knappe Führung hielt trotz zahlreicher Angriffe der Pinguine, bis kurz vor Schluss des Drittels Alexander Weiß noch der Ausgleich für die druckvoll agierenden Krefelder gelang (39:07).

Krefeld nutzte kurz nach Wiederbeginn ein Powerplay zur erneuten Führung durch den Ex-Ravensburger Mathew Santos (46:01). Die Antwort der Roten Teufel ließ diesmal jedoch keine volle Minute auf sich warten: Julian Lautenschlager erzielte nur 53 Sekunden später mit schöner Technik den erneuten Ausgleichstreffer zum 3:3 (46:54). Die Partie war nun völlig offen. Krefeld versuchte, das Spiel zu machen, doch der EC agierte defensiv clever und hielt den Gleichstand. In den Schlussminuten hatten die Roten Teufel eine Überzahlsituation, aber der KEV ließ nichts zu. Als alles auf eine Verlängerung hindeutete, schlug der dreifache Torschütze Santos 45 Sekunden vor dem Ende zu und besiegelte mit einem satten Schuss die knappe Niederlage für den EC.

 

Krefeld Pinguine: Bick – Raabe, Vandane, Köhler, Dybowski, Korus, Konze – Gogulla, Newton, Santos, Zengerle, Mäkitalo, Müller, Schütz, Payerl, Matsumoto, Cerny.

Trainer: Thomas Popiesch.

EC Bad Nauheim: Kuhn – MacPherson, Gnyp, Erk, Pruden, Niehus, Nifosi  – Bowles, Koch, Hickmott, Volek, Bires, Kaiser, Lautenschlager, Vause, Ribarik, Jakovlev, El-Sayed, Kuhnekath, Handschuh.

Trainer: Peter Russell.

Tore:
1:0 (00:34) Santos (Newton, Raabe)
1:1 (02:23) Kuhnekath (Jakovlev, El-Sayed)
1:2 (28:09) Lautenschlager (Bires, Volek)
2:2 (39:07) Weiß (Gogulla, Matsumoto)
3:2 (46:01) Santos (Gogulla, Newton – 5:4)
3:3 (46:54) Lautenschlager (Bires, MacPherson)
4:3 (59:15) Santos.

Schiedsrichter: Hunnius/Blankart – Linienrichter: Borger/Van Himbeeck.

Strafminuten: Krefeld 8, Bad Nauheim 14.

Schüsse: 53:20.

Zuschauer: 5788.