Nov. 2, 2025 | APP, News

Sechs-Punkte-Wochenende! Jerry Kuhn mit zweitem Shutout in Folge

Zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor – die Roten Teufel verabschieden sich mit einem perfekten Wochenende und einer geschlossenen Mannschaftsleistung in die Deutschland-Cup-Pause. Nach dem 5:0-Heimerfolg gegen Kaufbeuren am Freitag legt der EC Bad Nauheim am Sonntag in Freiburg nach und gewinnt vor 1.829 Zuschauern mit 2:0 (0:0, 2:0, 0:0). Die Treffer erzielen Justin MacPherson und Julian Lautenschlager. Jerry Kuhn bleibt zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentor. Vielen Dank an die mitgereisten EC-Fans, die unser Team im Breisgau unterstützt haben.

„Wir hatten ein sehr gutes Wochenende“, zeigte sich Headcoach Peter Russell auf der Pressekonferenz zufrieden. „Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Pause, das war unser Ziel.“ Der Trainer lobte außerdem das Penalty Killing, das an diesem Abend wunderbar funktionierte und ein Grund für den zweiten Kuhn-Shutout in Folge war.

Die Rot-Weißen starteten selbstbewusst in die Partie und kontrollierten in der Anfangsphase das Geschehen. Trotz größeren  Spielanteilen blieben klare Chancen zunächst Mangelware. Erst ein Freiburger Powerplay brachte Schwung in die Begegnung, doch EC-Keeper Jerry Kuhn war zur Stelle, als Fabian Ilestedt per Rückhand die Führung für die Gastgeber auf dem Schläger hatte. Torlos ging es in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt übernahm Bad Nauheim das Kommando. In Überzahl zeigte der EC dann eiskalte Effizienz: Taylor Vause fand Justin MacPherson im hohen Slot, der Goldhelm fackelte nicht lange und traf mit einer Direktabnahme zum 1:0 (23.). Nur wenige Minuten später zeigten die Teufel erneut ihre Kaltschnäuzigkeit. Lukas Ribarik kam gerade von der Strafbank, setzte energisch nach und chippte den Puck auf Julian Lautenschlager, der mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel auf 2:0 erhöhte (26.). Eine Phase, die den Grundstein für den nächsten Auswärtssieg legte.

Im Schlussdrittel ließ die Russell-Truppe kaum noch etwas zu. Freiburg drängte, fand aber kaum Mittel gegen die kompakte Nauheimer Defensive. Die beste Möglichkeit vergab Travis Ewanyk, der aus kurzer Distanz an Kuhn scheiterte. Auf der Gegenseite hätte Andrej Bires das Spiel frühzeitig entscheiden können, verzog jedoch knapp. Selbst in den Schlussminuten, als Freiburg den Torhüter vom Eis nahm, konnten die Teufel die Führung über die Zeit bringen.

EHC Freiburg: Cerveny – Hempel, Heider, Streu, Ventelä, Schlenker, Kühnhauser – Elo, Linsenmaier, Billich, O’Donnell, Kretschmann, Ilestedt, Bechtold, Ewanyk, Schwamberger, Majher, Airich, Mühlbauer.
Trainer: Martin Stloukal.

EC Bad Nauheim: Kuhn – MacPherson, Pruden, Erk, Fischer, Gnyp, Bidoul – Hickmott, Bires, Koch, Bowles, Vause, Jakovlev, Lautenschlager, El-Sayed, Ribarik, Handschuh, Kaiser, Cimmerman.
Trainer: Peter Russell.

Tore:
0:1 (22:57) MacPherson (Vause, Hickmott – PP1)

0:2 (25:59) Lautenschlager (Ribarik)

Schiedsrichter: Voit/ Heffner– Linienrichter: van der Heyd/Huber.

Strafminuten: Freiburg 6, Bad Nauheim 10.

Schüsse: 34:37.

Zuschauer: 1829.

Foto: Stephan Eckenfels

Das schreibt unser Partner, die Wetterauer Zeitung, zum Spiel.