Shutout-Niederlage: Teufel bleiben in Bietigheim ohne Torerfolg
Das Testspiel-Wochenende gegen die Bietigheim Steelers endet für den EC Bad Nauheim ohne Erfolgserlebnis. Nach der 2:4-Heimniederlage am Freitag zogen die Roten Teufel auch im „Rückspiel“ am Sonntagnachmittag den Kürzeren und unterlagen in der EgeTrans Arena glatt mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Vor 1845 Zuschauern fand die Offensive der Kurstädter kein Vorbeikommen an Steelers-Goalie Felix Noack, der einen Shutout feierte.
Schulte vertritt Kuhn: Im Tor der Rot-Weißen rückte Julius Schulte zwischen die Pfosten und vertrat den erkrankten Stammkeeper Jerry Kuhn. Mehrere Strafzeiten auf beiden Seiten brachen zudem immer wieder den Spielfluss, wobei sich Bietigheim in den Special Teams letztlich effizienter zeigte.
Der Spielfilm: Die Gastgeber starteten von der ersten Minute an schwungvoll in die Partie und bauten sofort Druck auf das Gehäuse der Hessen auf. Knapp viereinhalb Minuten vor der ersten Pause war der Bann dann gebrochen: Nolan Ritchie nutzte ein Zuspiel von Marek Racuk und David Cerny zum 1:0 (16.) für die Baden-Württemberger. Zu Beginn des Mittelabschnitts stand erneut Schulte im Mittelpunkt. Der EC-Schlussmann bewahrte sein Team in Unterzahl mit einer starken Parade zunächst vor dem zweiten Gegentreffer, war wenige Momente später jedoch chancenlos, als David Cerny das Bietigheimer Powerplay zum 2:0 (22.) vollendete. Die Rot-Weißen bemühten sich um eine Antwort, doch Matt Marcinew verpasste kurz vor der zweiten Sirene den wichtigen Anschlusstreffer. Im Schlussdurchgang rannte die Gaudet-Truppe weiter an. Fünf Minuten vor dem Ende hielt Noack mit einer weiteren Parade die Null für sein Team fest. Als Kevin Gaudet in der Schlussphase volles Risiko ging und Schulte zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, machte Benjamin Zientek per Empty-Net-Goal (58.) den Deckel auf die Partie.
EC Bad Nauheim: Schulte – Erk, Keussen, Maginot, Tiffels, Kauhanen, Pruden, Root, Lemke – Kornelli, Sarault, Marcinew, Jakovlev, McPherson, Hickmott, Preto, Schiemenz, Volek, Cimmerman, El-Sayed, Bußmann.
Trainer: Kevin Gaudet.
Bietigheim Steelers: Noack – Bender, Raabe, Schüle, Uplegger, Klein, Schlenker, Hochreither, Pape – Spitzner, Fonstad, Dugan, Eckl, Crnkic, Racuk, Büsing, Fischer, Zientek, Franzese, Ziergiebel, Preibisch, Ritchie, Cerny.
Trainer: Tim Kehler.
Tore:
1:0 (15:38) Ritchie (Racuk, Cerny)
2:0 (21:55) Cerny (Racuk, Dugan – PP1)
3:0 (57:57) Zientek (Dugan, Fonstad – EN)
Schiedsrichter: Schadewaldt / Meineke – Linienrichter: Borger / Rieneck.
Strafminuten: Bietigheim 8, Bad Nauheim 12.
Zuschauer: 1845.
Foto: Chuc.de